Unter dem Namen "As Ever" will sich Herzogin Meghan ein Lifestyle-Business aufbauen. Doch bevor die ersten Produkte überhaupt verkauft sind, gibt es für die Frau von Prinz Harry neue Probleme.
Nach monatelangem Rechtsstreit um den Markennamen ihrer neuen Lifestyle-Firma hat Herzogin Meghan kürzlich verkündet, wie das Unternehmen nun heißen soll: As Ever. Die ursprünglich geplante Bezeichnung "American Riviera Orchard" war am US-Patentamt gescheitert. Im Frühjahr 2025 soll das Business starten und eine Art virtueller Hofladen werden, in dem die 43-Jährige Lebensmittel, Geschirr und andere Utensilien für Haus und Garten anbietet. Es gibt bereits einen eigenen Instagram-Account, dem 660.000 Menschen folgen, sowie eine Homepage, auf der man sich registrieren kann. Doch nun erfährt Meghan erneut Gegenwind – wegen des Markennamens und des Logos ihrer Firma.
Designermarke heißt auch "As Ever"
As Ever – so heißt auch ein New Yorker Klamottenlabel, dessen Designer sich jetzt auf Instagram zu Wort gemeldet hat. "Ich möchte mich bei allen langjährigen Freunden bedanken, die unsere kleine Familienmarke As Ever kennen und lieben. Gleichzeitig sage ich Hallo zu allen, die gerade erst von unserer Existenz erfahren haben. In den letzten 36 Stunden gab es einen Schwall von Unterstützung und Besorgnis über die jüngsten Ereignisse rund um unsere gleichnamige Marke", schreibt Mark Kolski.
In seinem Beitrag erklärt er, dass er im Jahr 2015 begann, erste Kleidungsstücke zu entwerfen. Zwei Jahre später gründete er seine Firma. "Wir schreiben das Jahr 2025. Wir sind dankbar, dass wir immer noch hier sind und in New York und New Jersey Kleidung herstellen. Wir sind dankbar für all die Kunden von Küste zu Küste und weltweit, die unser Unternehmen unterstützt haben", erklärt Kolski. Sein Posting beendet er so, wie Herzogin Meghan es nun auch tut: Mit den Worten As Ever.
Herzogin Meghan hat Ärger wegen des Logos
Ärger gibt es auch um das Markenlogo, das die Frau von Prinz Harry für ihr Unternehmen gewählt hat. Das Profilbild des As Ever-Instagram-Accounts zeigt eine Palme, um die zwei Kolibris herumschwirren. Es erinnert an das Wappen der mallorquinischen Kleinstadt Porreres. Dort ist eine Palme mit zwei Schwalben zu sehen. "Anfangs dachten wir, es sei ein Scherz, aber als wir uns das genauer ansahen, stellten wir fest, dass die beiden Bilder tatsächlich sehr, sehr ähnlich sind", sagte Francisca Mora Veny, Bürgermeisterin von Porreres, der "Bild"-Zeitung.
Veny ist verärgert und hat prüfen lassen, ob die Stadt juristisch dagegen vorgehen kann. "Tatsächlich war gestern der Anwalt der Gemeinde hier und wir haben das Ganze besprochen. Er sagte uns, dass rechtliche Schritte nicht umsetzbar und zudem sehr teuer wären. Am besten wäre es, wenn sie es zurückzieht und ein neues Bild erstellt. Aber falls sie das nicht tun möchte, können wir sie nicht dazu zwingen", sagt die Bürgermeisterin.
Veny übt sich in Diplomatie und spricht eine Einladung an Herzogin Meghan aus. Sie könne nach Mallorca reisen, um "unser Dorf und unsere Geschichte kennenzulernen und sich ein persönliches Bild von unserem in Stein gemeißelten Wappen zu machen". Zudem hat die Bürgermeisterin eine Geschäftsidee: "Wir haben eine wunderbare Aprikosenmarmelade, von der wir ihr gerne eine Kostprobe anbieten und die sie gerne über ihre Website verkaufen kann." Ob Meghan sich auf solch eine Kooperation einlässt, ist fraglich.
Quellen: Instagram, "Bild"-Zeitung