Vor ihrem angeblich lebensgefährlichen Autounfall stritt sich Virginia Giuffre mit ihrem Noch-Mann um die gemeinsamen Kinder. Es ging um Gewalt und eine eidesstattliche Verfügung.
Sie habe einen letzten Wunsch, schrieb Virginia Giuffre Anfang der Woche in ihrem Instagram-Posting. Sie wolle ihre Kinder nochmal sehen, so die Frau, die Jeffrey Epstein Sexhandel und Vergewaltigung vorgeworfen hat. "Ich habe Nierenversagen bekommen, [die Ärzte] haben mir vier Tage zu leben gegeben und mich in ein Fachkrankenhaus für Urologie versetzt. Ich bin bereit zu gehen, nur nicht bis ich meine Babys ein letztes Mal sehe", so die 41-Jährige. In ihrem Posting verriet sie, dass sie einen schweren Autounfall hatte. Ein Schulbus sei bei voller Geschwindigkeit in ihren Wagen gefahren, sie sei schwer verletzt.
Virginia Giuffre kämpft angeblich um ihr Leben
Es dauerte nicht lange, da kamen erste Zweifel an ihrer Erzählung auf. Die zuständige australische Polizei bestätigte der "BBC" einen Unfall mit einem Schulbus, der sich allerdings bereits am 24. März zugetragen habe und bei dem keine Verletzten gemeldet worden seien. Der Unfall sei erst am darauffolgenden Tag gemeldet worden, heißt es außerdem. Der Schaden am Auto habe sich auf ungefähr 2000 australische Dollar belaufen. Giuffre hatte in ihrem Posting geschrieben, ihr Auto hätte genauso gut eine "Blechdose" sein können, so schlimm sei der Zusammenstoß mit dem Bus gewesen.
Wie unter anderem der "Telegraph" berichtet, scheinen die vergangenen Wochen in Giuffres Leben turbulent gewesen zu sein. Mitte März war sie offenbar vor Gericht im australischen Perth, weil sie angeblich gegen eine einstweilige Verfügung verstoßen und ihre Kinder aufgesucht habe. Diese sind offenbar in der Obhut ihres Noch-Ehemanns Robert Giuffre, von dem Virginia Giuffre getrennt ist. Laut "Telegraph" wirft sie ihrem Ex-Partner vor, sie Anfang des Jahres "brutal angegriffen" zu haben. Nun nutze er "das System zum Schutz der Opfer zu seinem Vorteil".
Streit um die Kinder
Vor ihrem Unfall postete die Amerikanerin mehrere Fotos ihrer Kinder und schrieb dazu: "Meine wunderschönen Babys haben keine Ahnung, wie sehr ich sie liebe, und sie werden mit Lügen vergiftet. Ich vermisse sie so sehr. Ich bin in meinen 41 Jahren durch die Hölle und zurück gegangen, aber das tut mir unglaublich weh, mehr als alles andere. Tu mir weh, missbrauche mich, aber nimm mir nicht meine Babys", so Giuffre in ihrem Posting.
Quelle: "Telegraph"