Der Schweizer ESC-Star Nemo huldigt Lena Meyer-Landrut mit einer Neuinterpretation ihres ESC-Siegertitels "Satellite".
Bereits 15 Jahre ist es her, dass Lena Meyer-Landrut, 33, den Eurovision Song Contest mit ihrem Hit "Satellite" für Deutschland gewann. Jetzt bekommt das Lied einen neuen, modernen Anstrich: vom Schweizer ESC-Star Nemo, 24.
Nemos Cover von "Satellite" wird am heutigen Freitag auf Spotify eröffnet und wurde im legendären Spotify-Studio in Stockholm aufgenommen. Bekannt für stilistische Vielseitigkeit, eindrucksvolle visuelle Ästhetik und eine klare Haltung, bewegt sich Nemo auch im "Satellite"-Cover mühelos zwischen Rap, Pop und Klassik.
Mit dem Song "The Code" setzte Nemo im Mai 2024 nicht nur ein musikalisches Ausrufezeichen, sondern auch ein politisches: Als erste nicht-binäre Person, die den Eurovision Song Contest gewann, wurde Nemo über Nacht zur queeren Ikone einer neuen Generation, die mit ihrer Musik nicht nur unterhalten, sondern verändern will.
Nemo hat eine besondere Verbindung zu Lena
Mit "Satellite" hat das Musiktalent nicht irgendeinen Song zum Covern ausgewählt: Lenas ESC-Sieg sei seine erste Berührung mit dem Musikwettbewerb gewesen, sagte Nemo vergangenes Jahr in einem Interview.
"Sie hat mich völlig umgehauen. Der Song hat meinen Musikgeschmack voll getroffen, ein absoluter Knaller. Der Song hat etwas mit mir gemacht", so Nemo, damals zehn Jahre alt und 14 Jahre später selbst an der Spitze des ESC. Im Interview mit Spotify sagte Nemo zudem: "Es ist der Eurovision-Song, an den ich mich am meisten erinnern kann. Etwas an dem Song reißt einen einfach mit. Ich liebe es."
Diese Verbindung ist in der Neuauflage von "Satellite" spürbar. Was bei Lena süß-verspielt und mädchenhaft klang, erhält bei Nemo eine neue, tiefere Dimension: emotionaler, zeitgemäßer und durchdrungen von der persönlichen Perspektive eines queeren Musiktalents, das gelernt hat, zwischen Identitäten, Musikrichtungen und gesellschaftlichen Erwartungen zu navigieren.