22 hours ago

Duell mit Netflix beginnt: Neues Body-Horror-Highlight mit Christian Bale wird „monströs“



Fans von Monster- und Body-Horror dürfen sich auf ein vielversprechendes Projekt freuen, zu dem nun neue Einblicke gewährt wurden – mit Christian Bale in einer der Hauptrollen.

Mit „The Bride!“ bringt Maggie Gyllenhaal eine radikal neu gedachte Version des Horror-Kultstreifens „Frankensteins Braut“ von 1935 auf die Leinwand. In der Titelrolle ist Jessie Buckley („I’m Thinking of Ending Things“) zu sehen, flankiert von einem hochkarätigen Ensemble aus unter anderem Penélope Cruz („Vanilla Sky“), Jake Gyllenhaal („Brokeback Mountain“) und Christian Bale („The Dark Knight“), der Frankensteins Monster spielt.

Im Rahmen der CinemaCon in Las Vegas wurde jetzt ein erster Trailer von Warner Bros. präsentiert, der ein ambitioniertes, wenn auch brutales Projekt verspricht. Leider ist der Trailer noch nicht öffentlich zugänglich, allerdings berichtete ScreenRant wie folgt, was darin zu sehen ist:

„Wir sehen, wie die Braut als Mensch stirbt, indem sie eine Treppe hinunterfällt, und sie fragt: ‚War ich dieselbe wie vor dem Unfall?‘ Doch jemand sagt, es sei kein Unfall gewesen und dass sie es ‚absichtlich getan‘ hätten. Wir sehen, wie Frankensteins Monster die Braut wiederbelebt.

Darauf folgen mehrere schnelle Szenen – fast eine bis zwei pro Sekunde – mit brutalen Momenten zwischen dem Monster und der Braut. In einer Szene tötet das Monster jemanden vor den Augen der Braut, indem es ihn gegen die Wand schleudert und dann auf ihn tritt.

Der Trailer endet mit der Frage der Braut: ‚Wie heiße ich? Ich kann mich nicht erinnern.‘ Die letzte Einstellung zeigt sie in Schwarz-Weiß, scheinbar nur noch ein Kopf in einem Glaskasten, der sagt: ‚Monströs‘.“

Welche Horror-Highlights uns dieses Jahr noch erwarten, seht ihr hier im Video:

So unterscheidet sich „The Bride!“ von anderen „Frankenstein“-Filmen

Ursprünglich war „The Bride!“ als Netflix-Produktion geplant. Inzwischen hat jedoch Warner Bros. das Projekt übernommen und bringt es am 5. März 2026 als Kinofilm heraus. Im Gegensatz dazu erscheint vorher Regisseur Guillermo del Toros („Pans Labyrinth“) parallel entstehende „Frankenstein“-Verfilmung, die im November 2025 direkt bei Netflix startet.

Del Toro scheint eine deutlich traditionellere Adaption von Mary Shelleys Originaltext zu inszenieren. Gyllenhaals Film hingegen versteht sich als freie Neuinterpretation – beginnend bereits beim Schauplatz: Statt im Europa des 19. Jahrhunderts ist ihre Geschichte ins Chicago der 1930er-Jahre verlegt.

Auch inhaltlich setzt sie neue Akzente: Während das Monster in der klassischen Vorlage als tragische Figur zwischen Dr. Frankenstein und anderen wissenschaftlichen Autoritäten wie Dr. Pretorius instrumentalisiert wird, bekommt es hier deutlich mehr Eigenverantwortung.

Das Monster ist nicht mehr nur ein Opfer, sondern wird selbst zum Schöpfer – und spielt eine zentrale, aktive Rolle bei der Erschaffung der Braut. Dabei ist ebenfalls zu erwarten, dass auch die Braut eine aktivere Rolle spielen wird, als etwa in „Frankensteins Braut“, in dem sie noch nicht einmal reden konnte – und sicherlich wird es nicht nur bei diesen Twists bleiben.

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