17 hours ago

"Tesla den Hahn abdrehen": Hunderte demonstrieren in Berlin gegen Elon Musk



Auch in Deutschland reißt die Kritik gegen Elon Musk nicht ab. In Berlin treffen sich laut den Veranstaltern Hunderte vor einem Tesla-Ausstellungsraum, um gegen den Berater von US-Präsident Trump zu demonstrieren. Protest gibt es auch in anderen Städten.

Hunderte Menschen haben vor einem Tesla-Ausstellungsraum in Berlin gegen den US-Milliardär Elon Musk protestiert. Die Polizei sprach von etwa 250 Teilnehmern, die Veranstalter von Hunderten. Zu der Kundgebung in Berlin hatten unter anderem Campact, Fridays for Future und das Bündnis "Tesla den Hahn abdrehen" aufgerufen.

Ziel der Veranstalter ist es nach eigenen Angaben, die Bewegung gegen den US-Regierungsberater Musk und sein Unternehmen Tesla in Deutschland großzumachen. "Elon Musk darf nicht weiter ungehindert demokratische Strukturen untergraben", sagte Caro Weber von der Initiative "Tesla den Hahn abdrehen". Der Polizei zufolge gab es eine Freiheitsbeschränkung. Eine Person hatte ein Transparent dabei, auf dem Fotos von Elon Musk zu sehen waren, wie er eine Hitlergruß-ähnliche Geste zeigt. Ob das Zeigen des Plakats eine Straftat sei, werde geprüft, sagte ein Sprecher der Polizei.

Die Kritik an Tesla-Chef Elon Musk hat seit dem Beginn seiner Berater-Tätigkeit für US-Präsidenten Donald Trump stark zugenommen. Musk ist von Trump beauftragt worden, die Regierungsausgaben zu senken, und führte drastische Kürzungen durch - ohne politisches Mandat. Unter dem Schlagwort #TeslaTakedown wird Protest gegen Musk laut. Es gibt Boykottaufrufe und immer wieder Protestaktionen an Tesla-Standorten in verschiedenen Ländern. Die Protestierenden in Berlin sprachen von einem Angriff Musks auf die Demokratie.

Proteste gab es auch in Frankfurt am Main. Zehn Wochen nach der Amtseinführung haben dort US-Amerikaner auf dem Opernplatz gegen die neue Regierung in ihrem Heimatland demonstriert. 200 Teilnehmer waren angemeldet, nach Zählung der Polizei waren rund 150 Menschen vor Ort. "In den wenigen Wochen seit der Amtseinführung haben die amerikanische Regierung, Wirtschaft und Gesellschaft erhebliche Schäden erlitten", sagte der Organisator der Demo, Timothy Kautz, Vorsitzender von Democrats Abroad. Es sei Zeit, "ein Ende des Chaos" zu fordern. Demonstrationen sind zudem in Washington und weiteren Städten angekündigt.

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