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Epstein-Fall: US-Regierung will Akten freigeben



Die US-Regierung hat angekündigt, neue Informationen im Fall des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zu veröffentlichen.

US-Justizministerin Pam Bondi (59) hat in einer "Fox News"-Sendung angekündigt, dass das Justizministerium an diesem Donnerstag neue Informationen über den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) veröffentlichen wird. Dabei könnten auch brisante Details zu Epsteins Umfeld und seine mächtigen Freunde ans Licht kommen.

Wer muss zittern?

"Was Sie hoffentlich morgen sehen werden, sind eine Menge Flugprotokolle, eine Menge Namen, eine Menge Informationen", sagte Bondi am Mittwoch in der Sendung "Jesse Watters Primetime". Die Identitäten von über 250 mutmaßlichen Opfern müssten jedoch geschützt werden. Es sei "ziemlich krank, was dieser Mann und seine Mitangeklagte getan haben", fügte Bondi an.

Der Fall Epstein sorgte für großes Aufsehen. Der verurteilte Investmentbanker, der für seine Beziehungen zu Prominenten und hochrangigen Politikern bekannt war, begang im August 2019 in seiner Zelle in einem Bundesgefängnis in New York Suizid. Dort wartete er auf seinen Prozess, unter anderem wurde ihm Menschenhandel vorgeworfen. Epsteins langjährige Lebensgefährtin und Komplizin Ghislaine Maxwell (63) ist seit Juli 2020 inhaftiert. Im Juni 2022 wurde sie zu 20 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

Wie unter anderem die "Daily Mail" anmerkt, könnten die neuen Informationen, die die US-Justiz veröffentlichen will, auch unangenehm für Prinz Andrew (65) werden. Andrews Freundschaft mit dem US-Finanzier geriet erstmals Ende 2010 in die Kritik, als Fotos der beiden beim Spaziergang im Central Park auftauchten. In einer Zivilklage gegen Epstein behauptete 2015 Virginia Giuffre (41), dass dieser sie bei drei verschiedenen Gelegenheiten zum Sex mit Prinz Andrew gezwungen habe, als sie 17 Jahre alt gewesen war. Der Palast und Andrew wiesen alle Anschuldigungen zurück.

Prinz Andrew sprach später in einem Interview über seine frühere Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter, was zu einem Desaster für den Royal wurde. Er trat im Anschluss von seinen öffentlichen Ämtern zurück. Giuffre reichte im August 2021 in New York eine Klage gegen Prinz Andrew wegen sexuellen Missbrauchs ein. Im Februar 2022 wurde die Klage schließlich außergerichtlich beigelegt, angeblich gegen die Zahlung einer Millionensumme.

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