Im Jahr 2011 lieferte Tom Hanks seine bislang letzte Regiearbeit ab. Wirft man einen Blick in die Kritiken, kann man erahnen, warum.
Ein Film, der nicht nur mit Tom Hanks in der Hauptrolle auftrumpft, sondern auch von dem Hollywood-Star inszeniert wurde, hat es in die Netflix-Charts geschafft. Allerdings kam der Streifen, der den Titel „Larry Crowne“ trägt, weder beim Publikum noch der Fachpresse besonders gut an.
Die Handlung folgt Larry Crowne (Tom Hanks), einem langjährigen, pflichtbewussten Mitarbeiter eines Supermarkts, der unerwartet entlassen wird, weil ihm ein Hochschulabschluss fehlt. Um seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, schreibt er sich an einem Community-College ein. Dort nimmt er an einem Rhetorikkurs teil, der von der frustrierten Dozentin Mercedes Tainot (Julia Roberts) geleitet wird. Während er sich an das Student*innenleben anpasst und neue Freund*innen gewinnt, verändert sich sein Blick auf das Leben und es entsteht eine unerwartete Verbindung zwischen ihm und Mercedes.
Der Film „Larry Crowne“ wurde von Tom Hanks („Forrest Gump“) inszeniert, der auch gemeinsam mit Nia Vardalos („My Big Fat Greek Wedding“) das Drehbuch verfasste. Der Film erschien im Jahr 2011.
Ihr sehnt euch nach mehr Feel-Good-Filmen? Dann lohnt sich ein Blick in folgendes Video, in dem wir euch zehn herzerwärmende Werke vorstellen:
Die Reaktionen zu „Larry Crowne“
Leider zählt „Larry Crowne“ laut Rotten Tomatoes zu den schlechteren Werken aus der Filmografie von Tom Hanks. Während das Publikum 41 % vergab, kommt die Wertung der Fachpresse lediglich auf 36 %. Was die Kritiker*innen in ihren Rezensionen über den Film schreiben, verraten euch die folgenden Auszüge:
Laura Hiros von Rincón de cine schreibt:
„Obwohl Hanks‘ Handschrift in der starken Besetzung wie auch in der ansprechenden Handlung deutlich spürbar ist, ist die Geschichte zu simpel, als dass dieser Film über ein paar Stunden kurzweiligen Spaßes hinausgehen könnte.“
Michael Compton von Bowling Green Daily schreibt:
„Dieser Film ist das filmische Äquivalent eines Marshmallows. Er ist weich und luftig, aber hinterlässt ein unbefriedigendes Gefühl und das Verlangen nach mehr, nachdem man ihn konsumiert hat.“
Eleanor Ringel Cater von Saporta Report schreibt:
„Larry Crowne könnte den Untertitel ‚My Big Fat Mid-Life-Crisis‘ tragen.“
Leonard Maltin von leonardmaltin.com schreibt:
„Wenn man so will, kann man Larry Crowne als das Anti-‚Transformers‘ betrachten. Er ist das Gegenteil eines Event-Films für die Sommersaison; stattdessen ist er ein altmodisches Star-Vehikel.“
Wenn ihr euch „Larry Crowne“ dennoch ansehen möchtet, könnt ihr den Film ab sofort auf Netflix streamen.